Glossar A–Z rund um Mikronährstoffe | Nährstoff Vital

Willkommen im Mikronährstoffe-Glossar A–Z von Nährstoff Vital: Hier finden Sie die wichtigsten Begriffe rund um Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und häufig verwendete Fachausdrücke – einfach, kompakt und verständlich erklärt. Ob Sie gerade erst in das Thema Mikronährstoffe einsteigen oder gezielt nach einer Definition suchen: Dieses Glossar hilft Ihnen dabei, Zusammenhänge schneller zu verstehen, Produktbeschreibungen besser einzuordnen und die passende Versorgung bewusster zu wählen.

Im Alltag tauchen Begriffe wie Bioverfügbarkeit, Resorption, Elektrolyte oder Antioxidantien oft auf – aber selten werden sie klar erklärt. Genau dafür ist dieses Nachschlagewerk da: Sie können die Begriffe alphabetisch durchgehen oder direkt zu dem Buchstaben springen, den Sie benötigen. So behalten Sie den Überblick und bauen Schritt für Schritt Wissen auf – für eine fundierte Entscheidung rund um Ernährung und Nahrungsergänzung.

Hinweis: Die Inhalte dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine medizinische Beratung. Bei Beschwerden, Vorerkrankungen oder Medikamenteneinnahme empfehlen wir eine fachliche Abklärung.

A

  • Aminosäuren (essentiell) – Bausteine von Proteinen; wichtig, weil sie Stoffwechsel und Regeneration indirekt beeinflussen.
  • Antioxidantien – Schutzstoffe, die freie Radikale abfangen und Zellen vor oxidativem Stress schützen.
  • Aufnahme (Resorption) – Prozess, wie Nährstoffe über den Darm in den Körper gelangen.
  • AV (Ausgangswert) – Startstatus (z. B. Ernährung, Lebensstil, Labor), der den individuellen Bedarf mitbestimmt.

B

  • B-Komplex – Gruppe der B-Vitamine, zentral für Energie- und Nervenstoffwechsel.
  • Bedarf – Menge, die Ihr Körper individuell benötigt (nicht immer identisch mit Standard-Referenzwerten).
  • Bioverfügbarkeit – Wie gut ein Nährstoff aufgenommen und genutzt wird.
  • Blutbild – Laborparameter, die Hinweise auf Versorgung (z. B. Eisenstatus, B12/Folat) geben können.

C

  • Calcium – Mengenelement für Knochen/Zähne sowie Muskel- und Nervenfunktion.
  • Co-Faktoren – Hilfsstoffe (oft Mikronährstoffe), die Enzyme für Reaktionen benötigen.
  • Chelat – Mineralstoff-Form, oft gut verträglich/aufnahmefähig (je nach Verbindung).
  • Cortisol (Stresshormon) – Kann Nährstoffbedarf und Verbrauch indirekt beeinflussen (Stress-Phasen).

D

  • Darmflora (Mikrobiom) – Bakteriengemeinschaft im Darm; relevant für Verdauung und Nährstoffaufnahme.
  • Depot (Speicher) – Körperreserven (z. B. B12) können eine Zeitlang Mangel „verdecken“.
  • Dosierung – Menge pro Tag/Portion; entscheidend ist „passend“, nicht „maximal“.
  • DGE/Referenzwerte – Orientierung für Zufuhr; hilfreich, aber individuell interpretierbar.

E

  • Eisen – Spurenelement für Sauerstofftransport, Leistungsfähigkeit und Blutbildung.
  • Elektrolyte – Mineralstoffe (Na, K, Mg, Ca), wichtig für Flüssigkeit, Nerven, Muskeln.
  • Enzyme – „Biokatalysatoren“; viele funktionieren nur mit Mikronährstoffen als Co-Faktoren.
  • Essentielle Nährstoffe – Stoffe, die der Körper nicht ausreichend selbst herstellen kann.

F

  • Folat/Folsäure – Vitamin B9; wichtig für Zellteilung und Blutbildung.
  • Fettlösliche Vitamine – A, D, E, K; Aufnahme besser mit Fett, Speicherung möglich.
  • Ferritin – Laborwert für Eisenspeicher (Interpretation mit Fachperson).
  • Füllstoffe – Zusätze in Supplementen; nicht immer problematisch, aber für Verträglichkeit relevant.

G

  • Glykogenspeicher – Kohlenhydratspeicher; Mikronährstoffe unterstützen den Energiestoffwechsel indirekt.
  • Gegenanzeigen – Situationen, in denen Supplemente ungeeignet sein können (z. B. bestimmte Medikamente).
  • GMP (Good Manufacturing Practice) – Qualitätsstandard in Herstellung/Produktion (je nach Anbieter).
  • Glutathion – körpereigenes Antioxidans; benötigt u. a. Mikronährstoffe für Aufbau/Regeneration.

H

  • Hämoglobin – Blutfarbstoff; abhängig u. a. von Eisen, B6, B12, Folat.
  • Homocystein – Stoffwechselmarker; kann bei B-Vitamin-Themen erhöht sein (Abklärung sinnvoll).
  • Haut/Haare/Nägel – Häufige Zielbereiche; relevant sind u. a. Zink, Biotin, Selen, Eisen.
  • Hydration – Flüssigkeitshaushalt; Elektrolyte spielen hier eine Schlüsselrolle.

I

  • Immunsystem – Benötigt u. a. Vitamin D, C, Zink, Selen – immer im Zusammenspiel.
  • Interaktionen – Wechselwirkungen zwischen Nährstoffen oder mit Medikamenten.
  • Iod/Jod – Zentral für Schilddrüsenhormone (Stoffwechsel, Energie).
  • Inflammation (Entzündung) – Kann Nährstoffverbrauch erhöhen; Ursachen sollten abgeklärt werden.

J

  • Jodmangel – Kann Schilddrüsenfunktion beeinflussen; Versorgung hängt stark von Ernährung/Salz ab.
  • Jodiertes Salz – Häufige Ernährungsquelle für Jod.
  • Joint Health (Gelenke) – Indirekt relevant: Mikronährstoffe für Bindegewebe (z. B. Vitamin C, Kupfer, Mangan).

K

  • Kalium – Elektrolyt für Herzrhythmus, Nerven- und Muskelfunktion.
  • Kollagen – Strukturprotein; Vitamin C unterstützt die körpereigene Kollagenbildung.
  • Kupfer – Spurenelement, beteiligt an Enzymen, Bindegewebe und Eisenstoffwechsel.
  • K2 (Vitamin K2) – Fettlösliches Vitamin; bekannt im Kontext Knochen/Calcium-Stoffwechsel.

L

  • Laboranalyse – Hilft, Versorgung gezielt statt „auf Verdacht“ zu optimieren.
  • Laktose/Unverträglichkeiten – Können Produktwahl und Verträglichkeit beeinflussen.
  • Lutein – Carotinoid (Xanthophyll), oft im Kontext Augen/Zellschutz genannt.
  • Lebensphasen – Schwangerschaft, Stillzeit, Alter, Sport: Bedarf kann sich deutlich verschieben.

M

  • Magnesium – Wichtig für Muskeln, Nerven, Energie und Erholung.
  • Mangelzeichen – Oft unspezifisch (z. B. Müdigkeit); Ursache sollte eingeordnet werden.
  • Mineralstoffe – Mengenelemente & Spurenelemente; essenziell für viele Funktionen.
  • Mikronährstoffe – Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente (kleine Mengen, große Wirkung).

N

  • Nährstoffdichte – Wie viele Mikronährstoffe pro Kalorie ein Lebensmittel liefert.
  • NEM (Nahrungsergänzungsmittel) – Ergänzen die Ernährung, ersetzen sie aber nicht.
  • Natrium – Elektrolyt; wichtig für Flüssigkeit und Nerven, in Balance mit Kalium.
  • Neurotransmitter – Botenstoffe; Bildung/Regulation hängt u. a. von B-Vitaminen ab.

O

  • Oxidativer Stress – Zellbelastung durch freie Radikale; Antioxidantien-Systeme wirken entgegen.
  • Omega-3 (kein Mikronährstoff) – Makronährstoff-Fett, aber häufig im „Nährstoff-Setup“ mitgedacht.
  • Organische Verbindungen – Mineralstoffformen, die teils besser verträglich sein können (abhängig vom Stoff).
  • Over-Supplementation – Zu hohe Zufuhr; kann unerwünscht oder riskant sein (u. a. fettlösliche Vitamine).

P

  • Polyphenole – Pflanzenstoffe, unterstützen Zellschutz/Entzündungsbalance (nicht klassische Vitamine).
  • Pantothensäure (B5) – B-Vitamin für Energiestoffwechsel und Hormon-/Neurotransmitter-Bildung.
  • Pyridoxin (B6) – Wichtig für Eiweißstoffwechsel und Nervenfunktion.
  • Probiotika/Präbiotika – Unterstützen Darmflora; indirekt relevant für Aufnahme und Wohlbefinden.

Q

  • Qualitätskriterien – Transparente Deklaration, sinnvolle Dosierung, Reinheit, Herkunft, Prüfberichte.
  • Quellen – Lebensmittel- und Supplement-Quellen; wichtig ist eine alltagstaugliche Kombination.

R

  • Referenzmenge – Richtwerte zur Zufuhr; gut als Basis, aber nicht „Ihr persönlicher“ Wert.
  • Resorption – Aufnahme im Darm; beeinflusst durch Darmgesundheit, Form, Kombinationen.
  • Retinol (Vitamin A) – Fettlösliches Vitamin; wichtig u. a. für Sehen, Haut/Schleimhäute.
  • Riboflavin (B2) – B-Vitamin für Energiegewinnung und antioxidative Enzymsysteme.

S

  • Selen – Spurenelement für Schilddrüse und antioxidative Enzyme.
  • Spurenelemente – Zink, Selen, Eisen, Jod u. a.; klein dosiert, essenziell.
  • Synergien – Nährstoffe wirken oft gemeinsam (z. B. Eisen + Vitamin C).
  • Stress – Erhöht Verbrauch/Bedarf; Schlaf & Ernährung sind zentrale „Basishebel“.

T

  • Thiamin (B1) – B-Vitamin, wichtig für Kohlenhydrat- und Energiestoffwechsel.
  • Tolerierbare Obergrenze – Sicherheitsgrenze; relevant bei hochdosierten Präparaten.
  • Transportproteine – „Shuttles“ im Blut (z. B. Transferrin für Eisen).
  • Timing – Einnahmezeitpunkt kann Verträglichkeit und Aufnahme beeinflussen.

U

  • Unterversorgung – Zufuhr unter Bedarf; kann langsam entstehen und lange unbemerkt bleiben.
  • Ursachenanalyse – Ernährung, Stress, Darm, Medikamente, Lebensphase: erst Ursachen verstehen, dann ergänzen.
  • Überdosierung – Zu viel kann problematisch sein; besonders bei A, D, E, K und bestimmten Mineralstoffen.
  • Unverträglichkeit – Reaktion auf Inhaltsstoffe (z. B. bestimmte Formen, Hilfsstoffe); Produktwahl zählt.

V

  • Vitamine – Essenzielle Mikronährstoffe, wasser- oder fettlöslich.
  • Vitamin D – Bekannt im Kontext Immunsystem, Knochen und Stimmung; Status variiert stark individuell.
  • Vitamin C – Antioxidans; unterstützt Immunsystem und Eisenaufnahme.
  • Vegetarisch/Vegan – Bedarf/Abdeckung einzelner Nährstoffe kann anders sein (z. B. B12).

W

  • Wasserlösliche Vitamine – B-Vitamine & C; regelmäßige Zufuhr wichtig, Speicherung begrenzt.
  • Wechselwirkungen – z. B. Vitamin K und Blutverdünner; Eisen und bestimmte Medikamente.
  • Wirkstoffform – Gleicher Nährstoff, unterschiedliche Form (z. B. Magnesiumcitrat vs. -oxid) kann viel ausmachen.
  • Wohlbefinden – Häufiges Ziel; Mikronährstoffe sind ein Baustein im Gesamtsystem.

X

  • Xanthophylle – Carotinoide wie Lutein/Zeaxanthin; oft im Kontext Augen/Zellschutz erwähnt.
  • Xenobiotika – Fremdstoffe (z. B. Umwelt-/Ernährungsstoffe), die Entgiftungsenzyme „beschäftigen“ können.

Y

  • Yeast (Hefe) – Enthält natürlicherweise B-Vitamine; wird teils als Nährstoffquelle genutzt.
  • Yoghurt & Fermentation – Fermentierte Lebensmittel können Verdauung und Nährstoffverwertung unterstützen.

Z

  • Zink – Wichtig für Immunsystem, Haut, Enzyme, Wundheilung.
  • Zellstoffwechsel – Gesamtheit der Prozesse in Zellen; Mikronährstoffe steuern/unterstützen viele Schritte.
  • Zeaxanthin – Xanthophyll-Carotinoid; häufig im „Augen“-Kontext genannt.
  • Zufuhr – Summe aus Ernährung + ggf. Supplementen; entscheidend ist die passende Gesamtbilanz.